KöderAnglerFisch sucht „Auszubildende“

Marte Meo Ausbildungen – Practitioner & Therapist

 

Ab Januar 2016 machen Sandra Haischer und Katja Hasselkus ihre Ausbildung zur Marte Meo Supervisorin – direkt in Holland bei Maria Aarts – der Begründerin der Methode (also an der Quelle).

Dafür brauchen sie voraussichtlich ab Februar 2016 jeweils mindestens vier bis maximal zehn Personen (also insgesamt sind es acht bis maximal 20 freie Plätze), die sich zum Marte Meo Therapist ausbilden lassen möchten.

Jetzt kann ja jeder der generell Interesse daran hat, sich lange genug Gedanken darüber machen, ob er/sie dabei sein möchte – solange es freie Plätze gibt.

Insgesamt sind es 18 Ausbildungstage jeweils an zwei aufeinander folgenden Tagen (also 9 Blöcke) über etwa 18 Monate.
Wer Interesse hat, kann sich gerne melden.

Können dann alles weitere wie Kosten (etwa 50% des regulären Preises), Abläufe und Termine klären.

Ausbildungsorte: Hanau und/oder Bad Soden.

 

 Vorläufige Termine

Freitag 26.02.2016 Practitioner

Samstag 27.02.2016 Practitioner

 

Freitag 15.04.2016 Practitioner

Samstag 16.04.2016 Practitioner

 

Freitag 10.06.2016 Practitioner

Samstag 11.06.2016 Practitioner

 

Freitag 08.07.2016 Therapist

Samstag 09.07.2016 Therapist

 

Freitag 16.09.2016 Therapist

Samstag 17.09.2016 Therapist

 

Freitag 25.11.2016 Therapist

Samstag 26.11.2016 Therapist

 

Freitag 16.12.2016 Therapist

 

2017 – folgen noch 5 Therapist Termine, davon zwei als Zertifizierung sowie Ausweichtermine, falls etwas nachgeholt werden sollte.

„Wie kann ich ihr verständlich machen, dass“ „Wie bekomme ich ihn dazu, dass…“ „Wann verstehen Sie endlich…“

Umso tiefer ich in die systemische Beratung einsteige und umso genauer ich dadurch auch meinen Mitmenschen zuhöre (habe mich auch vorher für einen nicht so schlechten Zuhörer gehalten, höre jetzt aber anders hin), umso mehr fällt mir auf, dass viele unserer Wünsche, Gedanken, Ideen und gerade auch Energien dahin gehen, den anderen von etwas zu überzeugen.  Es geht selten um die eigene Person.

Und doch wissen wir doch im Grunde, dass alle Veränderung bei uns beginnt, dass wenn wir uns verändern, sich auch die anderen bewegen (müssen). Wenn ich nicht mehr mit streite, wird es dem anderen schwerer fallen hochzukochen, wenn ich versuche den anderen zu verstehen (was nicht heißt, dass ich seine Taten/Worte gutheiße), dann entwickelt sich eine völlig neue Basis eines Gesprächs.

Also wie war das sprichwörtlich mit der eigenen Nase und dem Fassen? 🙂

Bewunderung & Lob für das eigene Kind schaffen keine Abwertung eines anderen Menschen

Diese Berichte über Eltern die durch Lob und dem Glauben, dass ihre Kinder etwas Besonderes seinen, ihre Kinder zu Narzissten erziehen, geistern jetzt die ganze Zeit durchs Netz – dabei sagen die Wissenschaftler selbst, dass es nicht bewiesen ist!

Ich denke – gut und konkret gelobt wird kein Kind zum Narzisst.
aber wenn Eltern sich für bessere Menschen halten und auf andere herab schauen – dann übernehmen das die Kinder.

Kinder brauchen UNBEDINGT jemanden (idealerweise die Eltern), der sie für großartig, einzigartig und bedingungslos liebenswert hält und ihnen das auch sagt, sie fühlen lässt – dann werden aus ihnen starke Persönlichkeiten, die vieles von dem ertragen können, was sie einfach im Leben werden ertragen müssen.

Es ist nicht der wohlwollende Blick aufs eigene Kind sondern der herabwürdigende auf die anderen, der so etwas (Narzissten bzw. skrupellose Egoisten) bilden kann —– und den sollte keiner haben!

Tatort Tankstelle

Sonntagmittag – eine Tankstelle kurz vor der Autobahn. Ich will meine Tankrechnung mit Karte zahlen. Ein Fehler. Das Terminal scheint nicht zu funktionieren.

Das merkt die Kassiererin (heißen die heute noch so?) leider erst nachdem sie den Auftrag von der Kasse zum Kartenlesegerät geschickt hat und damit kommt es zum Stillstand „oh – der macht jetzt ein Update – dauert so zwei Minuten“ – meine Frage, ob wir den Vorgang nicht einfach abbrechen können und ich bar zahle wird leider negativ beschieden. Die Kassiererin schaut aus dem Fenster, lautlos, lange.

Die nächsten Kunden kommen und dann noch welche. Am Anfang netter Plauderton der anderen Kunden. Sie schaut immer noch aus dem Fenster. Nach fünf Minuten kommt eine Kollegin von hinten „ach ein Update – da können wir nix für“ sagt sie zu der anderen Tankstellenmitarbeiterin. Schön – nur mit den Kunden spricht keiner. Die Stimmung wird deutlich gedämpfter. Der Blick der Kassiererin ist immer noch aus dem Fenster gerichtet… nach 12 Minuten geht das Kartenlesegerät endlich. Ich zahle und wundere mich – warum spricht keiner mit den Kunden, warum sagt keiner, dass es ihm leid tut – unabhängig von einer Schuldfrage?

In der Tankstelle hätte eine gute Stimmung herrschen könne, ein lässig-witziger „wir sitzen alle in einem Boot und sind der Technik ausgeliefert“ Moment. Hätte.

Aber nicht mit Blick aus dem Fenster und Wortlosigkeit….

Eltern – lasst „die anderen“ leben

Eine für mich interessante Erkenntnis: Eltern zu sein verändert wirklich absolut alles.

ABER: ich bin mir in allem treu geblieben. Was ich als Kinderlose über Kinder (und alles was damit zusammen hängt, z.B. Erziehung, Weggehen, Benehmen) gedacht habe, denke ich heute genauso.

Liebe Eltern: erlaubt denen ohne Kinder eine Meinung und kommt nicht mit dem dümmsten aller Totschlagargumente, dass sie es nicht wissen können, weil sie selbst keine Kinder haben.

Sicher ist es so, dass die Nachsicht, Rücksichtnahme, Sentimentalität und das Verstehen mit dem Elterndasein wächst und man weniger „Ich“ sondern immer mehr „Wir“ ist. (im besten Falle) aber dazu sind auch Menschen fähig, die keine Eltern sind.

Sorry – musste raus

Kommunikation hebt die Stimmung

Im Moment habe ich ja das Vergnügen, jeden Tag im Krankenhaus sein zu dürfen – als Besucher.

und ich bin extrem erstaunt, wie wenig dort auf eine vernünftige Kommunikation geachtet wird.

Die Schwestern und auch die Ärzte stürmen größtenteils ins Zimmer, tun irgendetwas, sprechen nichts oder nur widerwillig, wenn man nachfragt.

Grundlegende Höflichkeitsfloskeln sind schon lange nicht mehr an der Tagesordnung… natürlich ist das ein harter Job und viele Patienten jammern und sind auch nicht nett. Aber als allererstes sind mal die dort arbeitenden Menschen für die Stimmung verantwortlich. Sie sind die Gastgeber und geben den Ton vor. Ich bin fest davon überzeugt – mit einfachen, keine zusätzliche Zeit kostenden, Maßnahmen bzw. Kommunikationsmitteln, würde sich die Stimmung heben – nicht nur die der Patienten sondern auch die der Ärzte und Schwestern.

Ach wie gerne würde ich ein Marte Meo Training anbieten 😉